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Guido Maria Kretschmer: Fleischkonsum Mitursache für Corona?

guido maria kretschmerHamburg. Bekanntlich leben Star-Designer Guido Maria Kretschmer und sein Ehemann Frank Mutters seit letztem Frühjahr in Hamburg. In mehreren Interviews lobte der 54-Jährige seine neue Heimat in den höchsten Tönen und sagte, er habe noch nie irgendwo gelebt, wo er sich so schnell zu Hause fühlte. Doch auch die Hansestadt ist inzwischen vom Coronavirus betroffen, wie der TV-Star kürzlich berichtete. „Wir haben Autogrammstunden abgesagt und so größere Geschichten“, erklärte er der Deutschen Presse-Agentur. Schwer falle es dem gebürtigen Münsterländer, Körperkontakt zu vermeiden – er sei eben „schon jemand, der nah an Menschen rangehe“ und müsse sich das nun abgewöhnen. Tragisch: Verantwortlich ist Kretschmer unter anderem für die Kostüme des Theaterstücks „Mord im Orientexpress” im Berliner Schiller Theater. Dass die Theater-Vorstellungen nun abgesagt werden müssen, macht den „Shopping-Queen“-Star zwar traurig, ist aber seine geringste Sorge: Der Modedesigner macht sich vielmehr Gedanken um die Auswirkungen, die die Virus-Epidemie auf unsere Gesellschaft haben wird.

„Ich finde es so schlimm, dass sich die Menschen jetzt so einschränken müssen”, gab Guido im Gespräch mit „T-Online” zu. Auch die Empfehlung, dass wir uns alle zunehmend voneinander isolieren sollen, bereite ihm Kopfschmerzen: „Ich finde es schade, dass die Menschen sich jetzt nur noch mit Füßen und Ellbogen begrüßen. Ich wäre eigentlich dafür, dass die Menschen sich wieder mit Zungenschlag begrüßen”, scherzte der Fernsehstar. „Das Ganze entmenschlicht uns alle noch mehr in einer ohnehin schon schwierigen Phase. Alles läuft gerade auf eine Wand zu. Ich finde es schade, wenn dieses ganze Miteinander, sich die Hand geben, sich anfassen, wenn das verloren geht. Es ist doch wichtig, dass wir alle zusammenhalten.” Obwohl Kretschmer sich von ganzem Herzen wünsche, dass die Gesundheitskrise schnell vorüber gehen möge, ist er nicht sehr optimistisch. „Ich glaube, es wird noch viel dramatischer.” Den Fleischkonsum der Menschen sieht Guido übrigens als Mit-Ursache dafür, dass das Virus sich ausbreiten konnte. „Jetzt zahlen wir den Preis. Warum muss man kleine Schleichkatzen essen? Man soll Tiere auch mal in Ruhe lassen. Man kann Tiere auch streicheln und angucken, es muss ja nicht gleich alles aufgegessen werden”, kritisierte der Influencer.

Jade-Weser-Zeitung.de

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