| "Wall of Death" wird zum Happening |
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| Geschrieben von: Jesco Heidenreich |
| Sonntag, den 15. August 2010 um 10:35 Uhr |
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Die Wiese vor der Bühne blieb gut gefüllt, so dass die beiden Punk-Bands „Sushi Drive In“ aus Oldenburg und „Tiny-Y-Son“ aus Bremervörde leichtes Spiel hatten, und erfolgreich zum „Wall of Death“ und „Pogo“ aufriefen. Die gewöhnungsbedürftige Art und Weise, zu tanzen, ist in dieser Musikszene ein Muss. Ganz andere Klänge präsentierte schließlich das „Berlin Boom Orchestra“ mit urbanen Reggae und Ska. Die Berliner Band überzeugte bereits beim letzten Waterquake-Festival und lockte den Großteil der Besucher sofort an. Bereits der gestrige Auftritt der musikalisch ähnlich gelagerten „Wisecräcker“ zeigte, dass insbesondere Ska-Musik mit ihrem druckvollen Rhythmus und den Bläsersätzen bei den Jugendlichen derzeit ganz groß angesagt ist. Da konnte nicht einmal der anschließende Hauptact „Fotos“ aus Hamburg mithalten, die mit gut gemachtem Indie-Rock doch eher die sanfteren Töne trafen. Zwar blieb das Festival-Gelände weiterhin voll, doch beruhigte sich die Stimmung ein wenig. Für viele Besucher waren die Berliner eben die heimlichen Favoriten. „Wir zählen rund 600 Besucher“, berichtet Mitorganisator Eike Langbehn, der sich mit dem Verlauf des diesjährigen Waterquake-Festivals zufrieden stellt. Mit dieser Zahl hätten die Verantwortlichen gerechnet, auch wenn sie sich im Vorfeld 800 Besucher erhofften. Das Waterquake-Festival in Brake bleibt somit weiterhin ein Erfolgsrezept, was auch zukünftig fortgeführt werden soll. Zur Fotogalerie: Waterquake Brake 2. Teil |

