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radioactive

Eignung der Deponie Käseburg zur Aufnahme von freigemessenem Abfall aus dem Rückbau des Kernkraftwerks Unterweser

Käseburg/Brake. Zu der Frage, ob die Deponie Käseburg sich eignet, Bauschutt aus dem Rückbau des Atomkraftwerks Unterweser aufzunehmen, hat die PreussenElektra GmbH als Betreiberin des KKU eine Stellungnahme zur Eignung der Deponie Brake-Käseburg (so genannter Einzelfallnachweis) erstellen lassen und dem Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz als Atomaufsichtsbehörde zur Prüfung vorgelegt. Dieser Einzelfallnachweis wird derzeit durch die vom Umweltministerium als Gutachter hinzugezogene Sachverständigenorganisation TÜV NORD EnSys GmbH Co. KG geprüft.

 

Grotelüschen und Siemen einig: Da geht noch mehr

Musiksommer

Wesermarsch/Brake. Die Wesermarsch kann mehr, dafür braucht sie aber die notwendige Unterstützung – darin waren sich der neue Chef der Wirtschaftsförderung, Nils Siemen, und die hiesige Bundestagsabgeordnete und Wirtschaftspolitikerin Astrid Grotelüschen (CDU) bei ihrem Treffen einig. So gehöre der Ausbau der Infrastruktur, z.B. beim Thema A20, ebenso dazu wie die Weiterentwicklung der Wirtschaft vor Ort. „Die Digitalisierung spielt auch in der Wesermarsch eine riesige Rolle, hierfür muss der Ausbau der Breitband- und Mobilnetze als Grundvoraussetzung vorangehen. Das braucht jeder, Privathaushalte, Landwirte und Unternehmen gleichermaßen“ so Grotelüschen, die das Thema seit Jahren begleitet und auch weiterhin ihre Unterstützung auf Bundesebene zusagte. Die Wirtschaftsförderung sei umtriebig und gebe auf vielen Gebieten Gas, lobte die Abgeordnete: „Hier passiert schon viel, zum Beispiel auch mit der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft.“ Nur 16% der Führungskräfte im Mittelstand in Niedersachsen waren 2018 weiblich, damit liegt das Land unter dem Bundesdurchschnitt von 18%.

Runde Sache – Die Wesermarsch-Tour 2019 in Runde 2

kaje elsfleth

Elsfleth. Die erste Tour der „Runden Sache“ Rad-Event 2019 war bei heißen Temperaturen und 52 Teilnehmern ein voller Erfolg. Die Radler fuhren von Mentzhausen über Ovelgönne und Brake. Nun geht es mit der nächsten der insgesamt drei Touren weiter. Mit einer Streckenlänge von knapp 44 Kilometern wird die Tour 2 des Rad-Events von Elsfleth über Berne bis nach Lemwerder führen. Gestartet wird am 28. Juli um 11 Uhr bei der Tourist-Information an der Kaje in Elsfleth. Von dort aus geht es entlang der Hunte über die Huntebrücke nach Dreisielen bis in den Ortskern Berne. Flussabwärts der Ollen geht es dann weiter in den äußersten Süden der Wesermarsch nach Lemwerder. Dort erwartet die TeilnehmerInnen im Weser-Yacht-Club eine köstliche kleine Stärkung. Nach der Pause fährt die Gruppe gemeinsam dem Flussverlauf folgend wieder in die Gemeinde Berne, bis nach Warfleth, wo die St. Marien Kirche steht. Nach einer kurzen Führung durch die alte „Schifferkirche“ führt die Tour entlang der Deichstraße, auf der die Radfahrer die frische Weserluft genießen können. Von der Deichstraße kommend, geht es direkt zum Melkhus Orth von Karin Schumacher. Hier wird die nächste kleine Pause eingelegt und es können allerhand Köstlichkeiten aus Milch genossen werden (Verpflegung auf eigene Kosten). Anschließend fährt die Gruppe über den Elsflether Sand und das Huntesperrwerk zurück zum Startpunkt der Kaje in Elsfleth, wo sie ca. gegen 17 Uhr eintreffen wird.

Kostenloses Mobilitätstraining für Senioren startet mit zahlreichen Teilnehmern in der Wesermarsch

bus

Ovelgönne. Susanne Meyer-Klein vom Senioren- und Pflegestützpunkt Wesermarsch organisiert für die Senioren_innen in der gesamten Wesermarsch ein Sicherheitstraining welches den Ein- und Ausstieg, mit und ohne Rollator oder Rollstuhl, das richtige Gehen, Stehen und Sitzen in Bus und Bahn umfasst. Am Montag startete das Mobilitätstraining in Ovelgönne. Zahlreiche Senioren_innen nahmen das kostenlose Angebot des Verkehrsverbundes Bremen/ Niedersachsen GmbH an und informierten sich, um in Zukunft sicher in Bus und Bahn ans Ziel zu kommen.
Die geschulten Trainer Andre Gieschen und Hartmut Köhler erteilten zunächst eine kurze theoretische Einführung um dann im Anschluss die Praxis zu trainieren. Dabei wurde u.a. deutlich, wie wichtig es ist, die Bremsen der Hilfsmittel zu betätigen, rückwärts mit dem Rollator auszusteigen oder auch das Verhalten während der Fahrt, bzw. die Platzierung an der Bushaltestelle und im Bus.

Zu wenig Pflegekräfte und Anbieter auf dem Land, um Entlastungsbetrag einzusetzen

pflege ambulant

Brake. Viele ältere Menschen möchten ihren Lebensabend so lange wie möglich zu Hause verbringen. Aktuell kündigt die Politik Hilfen an. Das Sozialgesetzbuch sieht dabei zur alltäglichen Unterstützung den „Entlastungsbetrag“ vor. Doch der wird kaum abgefordert. Jürgen Bley, Vorsitzender des SoVD-Kreisverbandes Wesermarsch: „Es ist gut, die ambulante Pflege auf dem Land zu fördern. Doch schon beim Entlastungsbetrag sieht es so aus: Die Idee ist gut, die Praxis nicht. Es fehlen Anbieter, um die Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch, weil die Arbeitsbedingungen eng sind.“

Jade-Weser-Zeitung.de

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