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Jugendliche aus der Wesermarsch erleben den Sommer in Woronesch

woro1Wesermarsch/Woronesch. Im Rahmen der Partnerschaft zwischen der Wesermarsch und Woronesch ist auch in diesem Sommer wieder eine Reisegruppe mit Jugendlichen aus der Wesermarsch zu einem Gegenbesuch nach Woronesch aufgebrochen, nachdem eine russische Jugendgruppe schon in den Osterferien zu einem Besuch in der hiesigen Wesermarsch war. Die Reise startete gleich am ersten Wochenende in den Ferien und führte über Hamburg zunächst nach Moskau, der Hauptstadt Russlands. Dort verweilte die Gruppe erstmalig zwei Nächte und hatte somit genügend Zeit, Eindrücke der Hauptstadt Russlands zu sammeln. Der Rote Platz, das Kaufhaus Gum, der Arbat, die Zwillingsberge mit der Universität und der Wachwechsel am Kreml sind nur einige Sehenswürdigkeiten, die die Gruppe während ihrer Stadtrundfahrt zu sehen bekamen. Zu den Höhepunkten zählte sicherlich der Besuch des „Moskauer Zirkus“ am Samstag-abend mit vielen artistischen Darbietungen. Durch die zentrale Unterbringung in einem Hostel im Zentrum konnte die Gruppe am Freitagabend zum Roten Platz und zum Kaufhaus GUM spazieren, um diese beleuchtet bei Nacht zu betrachten.

Mit einem Reisebus fuhr die deutsche Gruppe dann am Sonntagmorgen in die ca. 600 km entfernte Stadt Woronesch. Dort wurden die deutschen Teilnehmer/innen von ihren russischen Gastgebern in Empfang genommen, die sie jedoch in den meisten Fällen schon aus dem Besuch im Frühjahr in der Wesermarsch kannten. Am Dienstag stand dann schon der gemeinsame Besuch eines Ferienlagers auf dem Programm. Das Camp „Letoschka“ liegt unweit des Flusses „Usmanka“, der einem Naturschutzgebiet entspringt und sehr sauberes Wasser hat. Es war erst kürzlich neu aufgebaut worden und steht russischen Familien zur Erholung in der Natur zur Verfügung.

Bei schönem Sommerwetter haben die Jugendlichen mit viel Spaß an dem Programm teilgenommen, das von einem Animateur durchgeführt wurde. Gemeinsame Spiele mit Sport und Spaß in gemischten deutsch-russischen Gruppen standen auf der Tagesordnung. Ein gemeinsames, typisches russisches „Schaschlik“-Grillen am letzten Abend sowie der Besuch einer russischen Banja/Sauna zählte als Abschluss zu den Höhepunkten.

Das Wochenende verlebten die deutschen Jugendlichen mit ihren russischen Gastgebern auf unterschiedlichste Art und Weise.
Montag wurde das Programm durch Ausflüge in ein Forest Camp mit Klettergarten, der Besuch einer Molkerei und einer Möbelfabrik sowie einen Besuch im Museum „Rossia Iszba“ mit traditionellen russischen Pfannkuchen essen (Blinis) fortgesetzt. Mittwoch-morgen gab es noch einen kurzen Spaziergang durch einen neuen Freigehegezoo in der Nähe von Woronesch.
Mittwochabend ging es dann - diesmal mit dem Zug - auf die beschwerliche Reise in Richtung Moskau. Die deutschen Teilnehmer/innen wurden von ihren Gastgebern zum Bahnhof gefahren und dort gab es einen tränenreichen Abschied. Auch ein Zeichen, dass sich alle Teilnehmer/innen in ihren Gastfamilien wohlgefühlt haben.
In Moskau angekommen fuhr die Gruppe mit einem Flughafenshuttle zum Flughafen Sheremetjewo und trat ihren Rückflug nach Deutschland an. Alle sind am späten Nachmittag wohlbehalten in der Wesermarsch eingetroffen.

Dieser Gegenbesuch war in jeder Hinsicht eine gute Erfahrung für alle Kinder und Jugendliche. Der Aufenthalt im Camp zu Anfang des Besuches, das russische Essen, die Erfahrungen in den russischen Familien sind Erlebnisse, die haften bleiben. Aufgrund der großen Begeisterung der deutschen und russischen Jugendlichen bei den jeweiligen Besuchen, werden die Organisatoren frühzeitig damit beginnen, den Jugendaustausch auch im Jahr 2018 durchzuführen. Gerade auf russischer Seite gab es viele neue Gastfamilien, deren Kinder darauf brennen, in den Osterferien 2018 die Wesermarsch zu besuchen.
Bei einem offiziellen Treffen der russischen und deutschen Begleiter wurde noch einmal auf die Wichtigkeit des Austausches hingewiesen. Dem Leiter der deutschen Gruppe, Peter Büsching-Czerny wurde die Bitte mit auf den Weg gegeben, diesen Austausch weiterhin engagiert durchzuführen. Der Austausch und die Begegnung von jungen Menschen werden dadurch noch viel wichtiger.

Jade-Weser-Zeitung.de

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