Schwarz-Rot-Gold und die Marine

brommyBrake. Die Anfänge von Schwarz-Rot-Gold liegen im Jahre 1815. Ehemalige Angehörige des Lützower Freikorps, darunter auch der „Turnvater Jahn“ gründeten nach den Befreiungskriegen gegen Napoleon in Jena die Urburschenschaft. Deren Feierkleid bestand, in Anlehnung an die Uniform des Freikorps, aus einem schwarzen Rock mit goldenen Knöpfen und roten Kragenspiegeln. Auf dem Hambacher Fest im Jahre 1832 wurden Forderungen nach Freiheit, Demokratie und der Einheit Deutschlands erstmals öffentlich laut – als Symbol dafür standen die mitgeführten schwarz-rot-goldenen Fahnen. Anfang 1848 begannen in ganz Deutschland revolutionäre Bewegungen, mit dem Ziel, die Fürsten zu stürzen und ein gemeinsames demokratisches Vaterland zu gründen. Reichsverweser Erzherzog Johann verkündete am 13. November 1848 die Einführung einer schwarz-rot-goldenen Kriegs- und Handelsflagge.

Ulrich Schiers berichtet in seinem spannenden Vortrag über die Geschichte der Farben Schwarz-Rot-Gold, die erste gesamtdeutsche Marine und den langen Aufbruch der Demokratie.

Der Vortrag findet im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe zur Sonderausstellung „Carl Rudolph Brommy – Admiral der Revolution?“ statt, die noch bis zum September 2019 zu sehen ist.

Wann: Donnerstag. d. 17. Januar 2019

Wo: Haus Borgstede & Becker, Breite Str. 9, 26919 Brake

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 10,00 Euro