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Hausschlachtungen in den Nachkriegsjahren

rauchfleischNordenham. Zur letzten Veranstaltung in diesem Jahr trifft sich die Arbeitsgruppe Landesgeschichte im Rüstringer Heimatbund zum heimatkundlichen Klönabend. Im Mittelpunkt steht ein Vortrag von Meinhard Wefer aus Bockhorn. Nachdem er bereits im Vorjahr in einem kulturhistorischen Beitrag über die Arbeiten am Schlachttag berichtet hatte, setzt er das Thema nun weiter fort. Meinhard Wefer erinnert daran, wie und unter welchen damaligen Arbeitsbedingungen in vielen Haushalten Erzeugnisse von selbst gemästeten Schweinen gewonnen wurden. Diese Produkte haben mitentscheidend dazu beigetragen, in der schweren Nachkriegszeit die Ernährungslage der Bevölkerung auf dem Lande ausreichend sichern zu können.

Er stützt sich in seinen Ausführungen hauptsächlich auf seine Beobachtungen aus seiner Kindheit in Burhave. Viele Arbeitsgänge waren nötig, um das Schwein, das oftmals mehr als 200 kg gewogen hatte, zu verarbeiten, und es waren gute Kenntnisse erforderlich, damit am Ende das wertvolle Gut sowohl haltbar als auch wohlschmeckend war. Schließlich sollte der Vorrat an Speck, Wurst und Schinken für ein ganzes Jahr reichen.

Im zweiten Teil des Abends werden wieder von den Teilnehmern kurzweilige Geschichten vorgetragen. Dazu werden unter Begleitung einer Akkordeonspielerin weihnachtliche Lieder gesungen, um auf die Advents- und Weihnachtszeit einzustimmen.

Die Veranstaltung am Dienstag, 5. Dezember, beginnt um 19.30 Uhr in der Gaststätte „Butjadinger Tor“ in Abbehausen. Der Eintritt ist frei.

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