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Philip van Buren dirigiert Meisterwerke von Offenbach, Ravel und Bizet

KammerphilharmonieWilhelmshaven. Die Französische Kammerphilharmonie, im Jahr 2014 als Symbol deutsch-französischer Freundschaft gegründet, versammelt hervorragende französische und internationale Musiker aus ganz Europa zu einem einzigartigen Kammerorchester. Unter der Leitung seines deutsch-französischen Gründungsdirigenten Philip van Buren kommt der Klangkörper nun zu einem Konzert in die Stadthalle Wilhelmshaven. Am Mittwoch, 6. Dezember, stehen um 20 Uhr mit Maurice Ravels berühmtem „Boléro“, seinem Klavierkonzert G-Dur, Ouvertüren von Jacques Offenbach und der „Carmen“-Suite von Georges Bizet einige der größten Erfolge der Musikliteratur unseres Nachbarlandes auf dem Programm. Solistin ist die junge, vielfach preisgekrönte französische Pianistin Lise de la Salle.

Paris, die Stadt der Liebe, der Kunst – und der Musik. Als eine der unumstritten tonangebenden Metropolen des 19. Jahrhunderts zeichnet sich die hier entstandene Musik als ein Füllhorn großartiger Melodien, feinsinniger Farben und rhythmischer Kraft aus. Die Veränderungen, die ab 1789 von Paris und Versailles ausgingen, hatten große Auswirkungen auf die Entwicklung der Musik. Die Französische Kammerphilharmonie spürt in ihren Programmen diesen Entwicklungen nach und interessiert sich dabei sehr für die Einflüsse französischer Komponisten auf die Musik Europas. 2014 unter dem Motto „jede Note zählt“ ins Leben gerufen, hat das Orchester innerhalb kürzester Zeit bereits erstaunliche Erfolge gefeiert, wozu Einladungen in namhafte Spielstätten wie die Kölner Philharmonie oder zu hochkarätigen Festivals wie den Musikfestspielen Potsdam zählen. Von der Presse gelobt und vom Publikum gefeiert, versammelt der Klangkörper hervorragende französische und internationale Musiker aus ganz Europa zu einem einzigartigen Kammerorchester. Viele der Musiker sind Franzosen, die in Deutschland leben, dort in den großen Sinfonieorchestern des Landes engagiert sind und sich zu den Projekten der Französischen Kammerphilharmonie treffen, um in intensiven Proben die jeweiligen Programme zu erarbeiten. Vor allem die interkulturelle Zusammenarbeit deutscher und französischer Musiker steht hier im Vordergrund. Das Orchester fördert beispielsweise französische Studenten, die

in deutschen Musikhochschulen eingeschrieben sind, und deutsche Studenten, die in Frankreich leben. Aufgrund ihrer Ausbildung gleichermaßen in moderner wie in historischer Aufführungspraxis zu Hause, vereint das Orchester großartige junge Musikerinnen und Musiker, deren Vielseitigkeit die Basis für einen homogenen und transparenten Klang ist. Dirigent Philip van Buren umschreibt das Programm des Gastspiels in der Jadestadt kurz als „eine französische Nacht", welche die Zuhörer nach Paris mit seinem ganz besonderen Lebensgefühl entführen möchte. Gespielt werden Highlights des französischen Repertoires, darunter Jacques Offenbachs Ouvertüren zu „Orphée aux Enfers" und „La belle Hélène" sowie Ausschnitte aus einer der berühmtesten Opern der gesamten Musikliteratur, Georges Bizets „Carmen". Maurice Ravels ursprünglich als Ballettmusik konzipierter „Boléro“ avancierte nach seiner Uraufführung 1928 in Paris schnell zu einer der populärsten Kompositionen des 20. Jahrhunderts überhaupt und bedarf heute keiner Vorstellung mehr. Das technisch höchst anspruchsvolle Klavierkonzert G-Dur von Ravel, das dieser im „Geist von Mozart und Saint-Saëns" komponiert haben will, wurde hörbar durch den Jazz und die baskische Volksmusik inspiriert und wartet mit rhythmischer Verve auf. Am Klavier ist die 29-jährige französische Pianistin Lise de la Salle zu erleben. Mit gerade einmal neun Jahren gab die 1988 geborene Künstlerin ihr erstes Konzert. Bereits zwei Jahre später begann sie ihr Studium am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris, welches sie 2001 mit der höchsten Auszeichnung abschloss. Seitdem führt sie ihre Konzerttätigkeit in die Musikmetropolen weltweit und laut Meinung vieler Kritiker stellt sie ein Jahrhunderttalent dar. „Eine französische Nacht“, die mit ihren Meisterwerken aus dem Nachbarland ein musikalisches Feuerwerk in der Stadthalle verspricht!

Tickets gibt es im Vorverkauf in Wilhelmshaven in der Tourist-Information, Ebertstraße 110, über das Internet unter www.stadthalle-wilhelmshaven.de sowie in den zahlreichen Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.

Jade-Weser-Zeitung.de

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