Nahost-Expertin: Die ZDF-Journalistin Nicola Albrecht berichtet von ihren Reiseerlebnissen entlang der „Road 90“ von der libanesischen Grenze durch das Westjordanland bis ans Rote Meer. (Foto: Tim Lewerth)

Oldenburg. In ihrem Buch „Mein Israel und ich“ erzählt die Journalistin und Autorin Nicola Albrecht von ihren Reiseerlebnissen entlang der „Road 90“ von der libanesischen Grenze durch das Westjordanland bis ans Rote Meer. Die dramatischen Ereignisse seit dem Hamas-Angriff auf Israel am 7. Oktober vergangenen Jahres haben ihr Plädoyer für Völkerverständigung noch dringender gemacht. Die langjährige Korrespondentin, die von 2014 bis 2020 das ZDF-Studio in Tel Aviv leitete, hält auf Einladung des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Oldenburg am Montag, 12. August, eine Lesung im Core, Heiligengeiststraße 6-8. Los geht’s um 17 Uhr.

Netzwerk für Austausch mit Israel
Die Veranstaltung soll sowohl Menschen aus der Fachpraxis im Freiwilligendienst ansprechen als auch Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 12 bis 27 Jahren, die überlegen, an einem Austausch teilzunehmen, oder bereits über entsprechende Erfahrungen verfügen. Ferner sind aber auch alle interessierten Bürger und Bürgerinnen willkommen, die sich die Lesung nicht entgehen lassen möchten. Für das Kinder- und Jugendbüro des Amtes für Jugend und Familie ist es ein Ziel dieser Veranstaltung, ein Netzwerk für einen Austausch mit Israel schaffen. Hierzu soll es in Zukunft immer wieder Themenveranstaltungen geben. Den Auftakt macht die Lesung mit Nicola Albrecht. Nach einem gemütlichen Ankommen der Gäste ab 17 Uhr beginnt ihre Lesung circa eine Stunde später. Im Anschluss daran ist eine Gesprächsrunde geplant, bei der Fragen an die Nahost-Expertin gestellt werden können. 

Kooperationspartner berichten
Ferner sind Beiträge vorgesehen von Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern aus Oldenburgs israelischer Partnerkommune Mateh Asher und aus Nes Ammim. Nes Ammim ist der Name eines christlichen Dorfes im Norden Israels, das zu Beginn der 1960er Jahre gegründet wurde und sich der Versöhnung verschrieben hat: zwischen Juden und Christen, Israelis und Deutschen, Juden und Arabern. Das Dorf ist seit Jahrzehnten eine beliebte Anlaufstelle für Freiwillige aus Europa und den USA, die eine Zeitlang im „Heiligen Land“ leben, lernen und arbeiten wollen. In der Gesprächsrunde sollen die aktuelle Lage in Israel, die Ereignisse des 7. Oktober 2023 und ihre Folgen sowie Perspektiven der Zusammenarbeit erörtert werden. 

Anmeldung bis 5. August per E-Mail
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Wer dabei sein möchte, wird gebeten, sich bis Montag, 5. August, per E-Mail an kijubuero[at]stadt-oldenburg.de anzumelden.