Oldenburg. Die Stadt Oldenburg setzt ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung: Zum Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März wurde eine neue Stelle im Fachdienst Integration geschaffen, die sich gezielt mit diesen Themen auseinandersetzen wird.
Internationaler Tag gegen Rassismus als Anlass
Die Bekanntgabe der neuen Stelle fällt bewusst auf diesen Tag. Am 21. März 1960 wurden in Südafrika demonstrierende Menschen brutal ermordet. Seitdem wird weltweit auf Rassismus aufmerksam gemacht.

„Menschenwürde schützen“ als Leitgedanke
Das Motto der diesjährigen „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ lautet „Menschenwürde schützen“. Auch die neue Stelle in Oldenburg sieht diesen Leitgedanken als Grundlage ihrer Arbeit. „Alle Menschen haben ein Recht auf gleichberechtigte Teilhabe und Schutz vor Rassismus und Diskriminierung“, betont Integrationsbeauftragte Aliz Müller.
Aufgaben der neuen Stelle:
- Information und Sensibilisierung über Rassismus
- Unterstützung von Betroffenen
- Koordination von Fortbildungen und Workshops
- Vernetzung mit Zivilgesellschaft und Beratungsstellen
Vernetzungstreffen und Workshops geplant
Ein erstes Vernetzungstreffen für Interessierte findet am 7. Mai statt. Im Herbst sind weitere Workshops geplant.
Informationen und Beratung
Auf der Internetseite des Amtes für Zuwanderung und Integration werden künftig Informationen und Beratungsangebote zu Rassismus und Diskriminierung zu finden sein.
Kontakt:
- www.oldenburg.de/integration
- antira@stadt-oldenburg.de