Die schottische Telefonzelle kommt zurück nach Zetel. (Foto: T. Quathamer)

Zetel. Das 2021 abgebaute signalrote Telefonhäuschen kommt zurück an den Ohrbült in Zetel. In frischem Gewand und als ausdrucksstarkes Kunstwerk und Symbol für die Freundschaft zwischen der schottischen Partnergemeinde Sutherland und Zetel wird sie bald wieder im Zentrum Zetels erstrahlen.

Die 1989 vom Ratsherrn Gerd von Busch von Schottland nach Zetel verbrachte schottische Telefonzelle bekommt einen neuen, alten Standort in ihrer zweiten Heimat. 2021 wurde das am Ohrbült aufgestellte Telefonhäuschen – nachdem der originäre Zweck als Telefonapparat obsolet wurde – abgebaut und fristete ihr Dasein am Bauhof.

Nun wurde eine neue Verwendung als zentrales Kunstwerk und als Symbol für die Verbundenheit mit der Partnergemeinde in Schottland gefunden: der Neuenburger Glaskünstler Werner Koch gestaltet das Kunstwerk frei und erstellt kleine und große Glasfenster, die in die Telefonzelle eingesetzt werden und diese zu einem Gesamtkunstwerk machen. Es wird also bunt, expressionistisch und regt die Fantasie an. Von innen wird das einstige Telefonhaus beleuchtet und somit in Szene gesetzt. Das könnte auch die Beziehungen zu den Schotten wieder aufleben lassen.

Bürger und Institutionen können sich beteiligen, so dass die Telefonzelle zum echten Gemeinschafts-Kunstwerk in der Gemeinde Zetel wird. Wer Pate eines der Fenster werden möchte, sendet eine E-Mail an kultur@zetel.de an das Kulturbüro der Gemeinde Zetel oder meldet sich im Rathaus. Die Patenschaft für ein großes Fenster kostet 150,- Euro und die für ein kleines 50,- Euro. Verewigt werden die Paten dann im Inneren des Telefonhäuschens. Ein Viertel der Fenster sind bereits vergeben.

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Von red