Zwei, die sich lange kennen und gut verstehen: Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann (links) und Niedersachsens designierter Ministerpräsident Olaf Lies im Jahr 2015. (Foto: Thorsten Hellmerichs)
Oldenburg. Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies soll die Nachfolge von Stephan Weil als Ministerpräsident und SPD-Landesvorsitzender antreten. Bereits im Mai will Weil seine Ämter vorzeitig abgeben – das wurde an diesem Dienstag, 1. April, in Hannover verkündet. Dazu äußert sich Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann: „Olaf Lies wird voraussichtlich der erste niedersächsische Ministerpräsident, der aus dem Oldenburger Land kommt – darüber freue ich mich sehr.“
Krogmann traut es Lies absolut zu, dass „er die Lücke, die Stephan Weil als Ministerpräsident hinterlässt, sehr gut füllen kann“. Olaf Lies sei ein Kümmerer, zugewandt und griffig in der Formulierung. Diese Klarheit werde dem Land Niedersachsen guttun, so Krogmanns Einschätzung. „Ich freue mich, dass mit Olaf Lies ein erfahrener Politiker aus dem Nordwesten als Nachfolger für Stephan Weil bereitsteht, der unsere Region aus dem Effeff kennt, der den Ausbau erneuerbarer Energien als große Chance für Niedersachsen sieht und zu dem ich als Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg und Präsident des Niedersächsischen Städtetages einen sehr guten Draht habe. Uns verbinden viele Jahre der Zusammenarbeit.“
Stephan Weil (66) ist seit 2013 Niedersachsens Ministerpräsident, die Landes-SPD führt er seit 2012. Der gebürtige Wilhelmshavener Olaf Lies lebt mit seiner Familie in Sande (Landkreis Friesland). Der 57-Jährige bekleidete im Landeskabinett bereits mehrere Ministerämter: Von 2013 bis 2017 war er Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Anschließend übernahm er bis November 2022 das Amt des Ministers für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz. Seit November 2022 leitet er erneut das Wirtschaftsministerium, nun erweitert um die Bereiche Bauen und Digitalisierung. Die Wahl zum Ministerpräsidenten wird voraussichtlich im Landtag am 20. Mai erfolgen.
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