Varel. Ein großer Moment für die Handballer der HSG Varel: Nach sechs Jahren sind die Friesländer wieder in die 3. Liga zurückgekehrt. „Wir sind alle etwas aufgeregt und heiß, dass es endlich losgeht“, sagt HSG-Trainer Arek Blacha vor dem Saisonauftakt. Der Drittliga-Aufsteiger erwartet an diesem Samstag um 19.30 Uhr in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden Mitaufsteiger VfL Fredenbeck. Für die Gäste aus dem Landkreis Stade ist es bereits das zweite Spiel. In der ersten Partie dieser Spielzeit erkämpfte sich die Mannschaft des neuen Trainers Matthias Steinkamp in eigener Halle ein 22:22-Unentschieden gegen den ATSV Habenhausen. Der VfL holte dabei in den letzten Spielminuten einen Drei-Tore-Rückstand auf. „Fredenbeck ist nach dieser einen Partie noch schwer zu beurteilen. Vieles war von Nervosität geprägt“, sagt Blacha. Die Fredenbecker mussten in dieser Partie auf ihren Spielmacher Jesper Müller (Schulterverletzung) und Neuzugang Malte Hagedorn (Knieverletzung) verzichten. Beide werden dem VfL auch in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung stehen. Neben Hagedorn verpflichteten die Fredenbecker die beiden Außenspieler Daniel Polák (HK Topolcany, 1. Liga Slowakei) und Timo Backofen (SC DHfK Leipzig II), Rückraumspieler Lauro-Janis Strothmann (THW Kiel II) sowie Kreisläufer Michel Brassait (TSV Altenholz). Brassait fügte sich mit vier Toren gegen Habenhausen gut ins Fredenbecker Spiel ein und war hinter Linksaußen Laurenz Reiners (5 Treffer) bester Schütze seiner Mannschaft. „Für uns ist die 3. Liga Neuland. Wir werden eine neue Welt betreten, aber nicht nur als Besucher. Wichtig ist, dass wir jedes Spiel konzentriert angehen und topfit sind. Nach dem Anpfiff müssen wir die Anspannung schnell abschütteln, in der Abwehr einen klaren Kopf behalten und vorne mit Geduld agieren“, betont Blacha, der auf den verletzten Kevin Langer (Fußverletzung) verzichten muss. Der Vareler Trainer setzt wie in den vergangenen Spielzeiten auch in dieser Saison wieder auf die bärenstarke Unterstützung der HSG-Fans und der daraus resultierenden Heimstärke seines Teams. „Meine Jungs brennen. Wir wollen unseren Fans gegen Fredenbeck guten Handball bieten und die zwei Punkte in eigener Halle behalten“, gibt Blacha die Marschroute vor.