Oldenburg. Die Polizei Oldenburg hat eine positive Bilanz des dreitägigen Stadtfestes gezogen. Mehr als 300.000 Menschen besuchten die Innenstadt, und die Veranstaltung verlief weitgehend friedlich und störungsfrei.

Das Einsatzkonzept mit hoher Polizeipräsenz, verstärkten Kontrollen und Videotechnik hat sich bewährt. Dadurch konnten potenzielle Gefahrensituationen frühzeitig erkannt und verhindert werden. Thomas Weber, Leiter der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland, lobte die reibungslose Zusammenarbeit der Einsatzkräfte und bezeichnete das Fest als „sympathische und vor allem auch sichere Großveranstaltung“.

Dennoch kam es an den Abenden zu vereinzelten Vorkommnissen:

  • Freitag: Es wurden 13 Körperverletzungsdelikte registriert, viele davon nach offiziellem Ende des Festes. In allen Fällen konnten die Beamten schnell für Ruhe sorgen.
  • Samstag: Die Polizei verzeichnete 16 Körperverletzungsdelikte, ebenfalls oft in Zusammenhang mit Alkoholkonsum. Unter anderem gab es einen Einsatz wegen Pfeffersprays in der Langen Straße und die Sicherstellung eines Schlagstocks am Friedensplatz. In der Staustraße musste ein Mann, der Luftballons platzen ließ und bereits einen Platzverweis hatte, in Gewahrsam genommen werden.
  • Jugendschutz: Spezielle Streifen stellten Vapes bei Jugendlichen sicher. Außerdem wurden alkoholisierte Fahrer von E-Scootern und Autos aus dem Verkehr gezogen.

Insgesamt wurden am Freitag 18 und am Samstag 21 Platzverweise ausgesprochen. Jeweils eine Person musste in Gewahrsam genommen werden, weil sie sich den Anweisungen widersetzte.