Der Landkreis Ammerland hat im Zusammenhang mit einem Ausbruch der Geflügelpest im angrenzenden Landkreis Cloppenburg Teile der Gemeinden Apen, Edewecht und der Stadt Westerstede zur Anschluss-Überwachungszone erklärt. (Foto: pr)

Ammerland. Der Landkreis Ammerland hat im Zusammenhang mit einem Ausbruch der Geflügelpest im angrenzenden Landkreis Cloppenburg Teile der Gemeinden Apen, Edewecht und der Stadt Westerstede zur Anschluss-Überwachungszone erklärt. Dort befinden sich 87 Geflügelhalter mit circa 51 000 Tieren. Eine entsprechende Allgemeinverfügung gilt ab dem 29. November 2023 und ist auf der Webseite des Landkreises unter www.ammerland.de/amtsblatt veröffentlicht.

„In der Gemeinde Barßel im Landkreis Cloppenburg ist am 28. November der Ausbruch der Geflügelpest amtlich festgestellt worden. Der Bestand wurde gesperrt, die Tiere werden tierschutzgerecht getötet“, erklärt der Leiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes Jens Holthusen. „In der Folge wird nun das betroffene Gebiet mit einem Radius von zehn Kilometern um den Ausbruchsbestand als Überwachungszone festgelegt.“

„Der Ausbruch der Geflügelpest in einer Tierhaltung in direkter Nähe zu unserem Landkreis zeigt die gegenwärtig erneut hohe Gefahr einer Infektion von Vögeln mit dem aviären Influenza-Virus. Daher möchte ich an die strikte Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen sowie an die Aufforderung zur Meldung auffälliger beziehungsweise verendeter Haus- und Wildvögel erinnern“, ergänzt Thomas Scherbaum, Amtstierarzt und Sachgebietsleiter Tiergesundheit im Veterinäramt des Landkreises Ammerland.

Tierhalter in der Anschluss-Überwachungszone haben gehaltene Vögel, mit Ausnahme von Tauben, in geschlossenen Ställen oder unter einer Schutzvorrichtung zu halten und dem Veterinäramt unverzüglich die Anzahl der gehaltenen Vögel unter Angabe ihrer Nutzungsart, ihres Standorts und der verendeten Tiere sowie jede Änderung anzuzeigen.