Knapp zehn Prozent der Beschäftigten war laut Studien in den letzten drei Jahren von Sexismus am Arbeitsplatz betroffen, Frauen signifikant häufiger als Männer. (Foto: pr)

Oldenburg. Sexismus und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz schadet Mitarbeitenden und Unternehmen. Knapp zehn Prozent der Beschäftigten war laut Studien in den letzten drei Jahren davon betroffen, Frauen signifikant häufiger als Männer. In einem von der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften der Universität Oldenburg organisierten Online-Vortrag zu diesem Thema wird Prof. Dr. Monika Schröttle am Dienstag, 5. Dezember, ab 18.00 Uhr über die Ergebnisse einer Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes sprechen. Im Anschluss diskutiert die Sozialwissenschaftlerin mit den Teilnehmenden über die Verpflichtungen, die sich aus den Studienergebnissen für Arbeitgeber ableiten lassen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und offen für alle Interessierten. Der Vortrag mit anschließender Diskussion findet online über die Videokonferenzplattform BigBlueButton statt. Um eine formlose Anmeldung per E-Mail an oldenburg@dgb.de wird gebeten.

Schröttle hat an der Hochschule Ravensburg-Weingarten die Professur für „Teilhabe und Soziale Arbeit“ inne. Zudem leitet sie den Forschungsbereich „Gender, Behinderung, Menschenrechte und Gewalt“ am Institut für empirische Soziologie der Universität Erlangen-Nürnberg.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Frauen*realitäten verändern! Frauen in Arbeit, Politik und Gesellschaft“ statt. Die Veranstaltungsreihe wird von der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften der Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit dem DGB Oldenburg-Ostfriesland, der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen Nord durchgeführt. Der Vortrag am 5.Dezember findet in Kooperation mit der Kooperationsstelle Hochschulen-Gewerkschaften SüdOstNiedersachsen an der TU Braunschweig und der DGB-Region SüdOstNiedersachsen statt.