Oldenburg. Am Mittwoch, 11. Juni 2025, beginnt vor dem Landgericht Oldenburg ein Sicherungsverfahren gegen einen 28-jährigen Mann. Ihm wird versuchte schwere Brandstiftung vorgeworfen, nachdem er am 5. April 2024 einen Molotow-Cocktail gegen die Tür einer Synagoge in Oldenburg geworfen haben soll.
Laut Anklage geriet die Tür der Synagoge nicht in Brand, es kam jedoch zu einer starken Verrußung des Eingangsbereichs. Der Beschuldigte soll an einer psychiatrischen Erkrankung leiden und zum Zeitpunkt der Tat im Zustand der Schuldunfähigkeit gehandelt haben.
Im Rahmen des Sicherungsverfahrens wird geprüft, ob die dauerhafte Unterbringung des Mannes in einem psychiatrischen Krankenhaus in Betracht kommt. Der Beschuldigte ist derzeit bereits vorläufig in einer solchen Einrichtung untergebracht.